Team Liquid siegt beim iBUYPOWER Masters IV Turnier

Thomas
csgo news

Im ersten CS:GO Turnier im Jahr 2019 trafen einige große Namen aufeinander. 8 Teams spielten in Los Angeles um den Sieg. Der Wechsel vom ehemaligen Cloud9 Superstar “stewie2k” zu Team Liquid zahlte sich aus, denn das Nordamerikanische Superteam gewann den ersten Pokal im neuen Jahr. Für Team Liquid kam das genau zur richtigen Zeit, denn 2018 gab es immer wieder Enttäuschungen im Finale. Der Erzfeind Astralis konnte aber letzten Sonntag endlich bezwungen werden. Eine beachtliche Leistung, denn auch bei CS:GO Wettanbietern war der Sieger mit Astralis scheinbar schon fix. Rechtzeitig vor dem Major in Katowice tankte Team Liquid Selbstvertrauen und die fast unangreifbare Vormachtstellung von Astralis scheint doch nicht mehr so groß zu sein.

Weitere Enttäuschung für FaZe Clan

Die späteren Finalisten Astralis und Team Liquid starteten in der Gruppenphase stark und qualifizierten sich ohne Probleme als Gruppenerste für die Playoffs. Dahinter konnte aber Ghost Gaming überraschen und gewann das entscheidende Match der Gruppe gegen FaZe Clan. Für das europäische Mix-Team ist es ein weiteres enttäuschendes Ergebnis. Der Abgang von In-Game-Leader “Karrigan” scheint den negativen Trend nicht aufhalten zu können. In der anderen Gruppe kämpften Cloud9 und Fnatic um den übrig gebliebenen zweiten Platz. Im Auftaktspiel konnte Cloud9 Fnatic bezwingen, doch die Schweden kämpften sich zurück und sicherten sich im entscheidenden Spiel gegen Cloud9 knapp den Aufstieg. In derselben Gruppe konnte Complexity Gaming keine positive Leistung zeigen. Das Nordamerikanische Team, das immerhin den Legend Status für das kommende Major besitzt, gewann auf keiner Map.

Kleine Rache an den Dänen

Die folgenden Halbfinalspiele gingen relativ eindeutig zu Ende. Astralis fertigte Ghost Gaming mit 2:0 ab. Für Astralis reichte es nicht, doch Ghost Gaming kann sich zu den stärksten Nordamerikanischen Teams zählen. Obwohl sie sich nicht für das Major qualifizieren können weil ein Spieler im Team davon ausgeschlossen wurde, zeigen sie immer wieder gegen starke internationale Mannschaften auf. Fnatic lieferte einen etwas hartnäckigen Kampf ab, um gegen Team Liquid nicht 0:2 zu verlieren. Nach Verlängerung holten sich die Schweden noch diese eine Map, mehr gelang ihnen aber nicht. Im Finale standen wie so oft in den letzten Turnieren Astralis und Team Liquid. Diesmal konnte sich Liquid bei Astralis rächen für die Niederlagen bei Turnieren, wie dem ESL Pro league Finale in diesem Jahr. Gerade der Neuzugang “stewie2k” trug am Meisten zum Sieg über die Dänen bei. Team Liquid kann mit diesem Sieg sicherlich mehr Chancen auf den Sieg beim IEM Major in Katowice ausgerechnet werden.