RNG gewinnt MSI 2018

Bernhard

Das chinesische LoL Team Royal Never Give Up hat das Unmögliche geschafft und als erstes nicht südkoreanisches Team den MSI-Titel geholt. In vier spannenden Spielen und durch ein unglaubliches Comeback im letzten Spiel konnte sich RNG gegen den großen Favoriten KINGZONE DragonX mit 3:1 durchsetzen.

Vor über 127 Millionen Zusehern, die damit das Finalspiel zu dem am meisten gesehenen Esports-Event aller Zeiten machten, durfte der ADC-Superstar Jian „Uzi“ Zi-Hao, die Siegertrophäe in die Luft stemmen und sich und seinem Team ein Preisgeld von insgesamt ungefähr 1,2 Mio. Euro sichern.

RNG startet besser

Im ersten Spiel zeichnete sich auch gleich der Trend für die weitere Serie ab. Uzi dominierte mit dem Champion „Ezreal“ nach Belieben und RNG gewann das Spiel nach nur 32 Minuten. Das gefürchtete 1-3-1 Split-Push-System der Südkoreaner funktionierte überhaupt nicht.

Dies sollte sich aber im zweiten Spiel ändern, wo die early-game Taktik extrem gut funktionierte und KINGZONE DragonX auf 1:1 ausgleichen konnte.I m dritten Spiel zeigte sich wieder ein ähnliches Bild, wie im ersten Spiel. RNG angeführt von Uzi auf Ezreal ließ die Spieler von KINGZONE DragonX nicht ins Spiel kommen und gewann das Spiel überlegen in nur 26 Minuten, wobei auch der RNG Jungler-Karsa auf dem Champion „Skarner“ einen großen Anteil an diesem Sieg hatte.

Spiel 4 bringt bereits den Sieg

Im entscheidenden vierten Spiel konnte KZ zurückschlagen und hielt das ganze Spiel über einen knappen Goldvorsprung, jedoch verloren die Südkoreaner den alles entscheidenden Teamfight (siehe Video unten) und RNG konnte sich die begehrte Krone der Mimi-Weltmeisterschaft zum ersten Mal sichern.

Für Royal Never Give Up und den vermeintlich besten ADC der Welt Uzi, endete damit eine sechs Jahre lang andauernde Durststrecke. Das Ergebnis des MSI-Turniers ist auch spannend bezüglich der kommenden League of Legends Weltmeisterschaft, ist doch der Nimbus der Unbesiegbarkeit der Südkoreaner ab sofort gebrochen. Auch die europäischen und nordamerikanischen Teams dürfen nach guten Turnierleistungen hoffen bei der kommenden Weltmeisterschaft eine gute Platzierung zu erreichen.

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