Paris St. Germain investiert in League of Legends Team

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yellowstar - head of esports bei paris st. germain

Laut französischer Medien soll PSG für den Einstieg in eSports eine ordentliche Summe locker gemacht haben. TV5 Monde erwähnte dabei 20 Millionen Euro, die der Verein investieren möchte, um sein neues eSport Team zum Erfolg zu führen. 

Als Leiter des eSport Teams wurde der ehemalige Fnatic Spieler Bora „YellOwStaR“ Kim engagiert. Ihm obliegt es jetzt das Team zu vervollständigen und richtig einzuteilen. Der Legionär ist seit 2010 in der eSport Szene und wird allem Anschein nach nicht mehr als Spieler tätig sein, sondern viel mehr als Coach und Organisatior. PSG ernannte ihn zum „Head of eSports“.

Fokus auf EU LCS

Das hohe Investment seitens PSG ist mit großen Ambitionen verbunden. Mit dem Kauf des Challenger Teams HUMA und zusätzlicher Verstärkung aus Südkorea, möchte PSG letztlich den Aufstieg in die EU LCS schaffen. Ist man dort erfolgreich, wäre eine Teilnahme an der LoL WM das nächste erstrebenswerte Ziel. Das liegt allerdings noch in ferner Zukunft, vorerst liegt der Fokus auf dem erfolgreichen Zusammenstellen des Teams.

Die beiden südkoreanischen Spieler sollen das Team anführen und für die notwendige Ingame-Koordination sorgen. Zunächst sollen sie dem Team einen Namen in der Challenger Series machen, um dann 2018 den Aufstieg in die LCS zu schaffen. Wer im PSG LoL Team spielen wird ist bislang unbekannt, aber die Fifa-Spieler Agge und DaXe werden ebenfalls Teil der PSG eSports Familie.

Entwicklung

Die enormen Preisgelder bei eSport Events und die immens schnell steigenden Zuschauerzahlen gehen an Sportclubs wie PSG, Schalke und Manchester City natürlich nicht vorbei. Auch Sporting Lissabon hat ein eSports Team gekauft und möchte ebenfalls in League of Legends mitmischen. Das Gute daran ist, dass eSports dadurch der Sprung in die Öffentlichkeit gelingen könnte und schon bald auch die breite Masse eSport Übertragungen womöglich als normal empfindet. Es besteht dann natürlich auch die Gefahr, dass eSport Events zu Verpflichtungen werden, Spieler völlig überlastet sind und irgendwann das wichtigste auf der Strecke bleibt – der Spaß!