Astralis setzt Erfolgsserie fort

Thomas

Bei den Intel Extreme Masters in Chicago heißt der Sieger wie so oft in diesem Jahr Astralis. Die Dänen setzten ihren Lauf fort und gewannen nach dem London Major und der Blast Pro Series in Istanbul nun auch die IEM Chicago. Obwohl der Sieg nicht wirklich unerwartet kam, was die Quoten bei den Buchmachern zeigten, musste das dänische Team dafür durchaus kämpfen.

Schon in der Gruppenphase verloren sie gegen FaZe und stiegen nur als Gruppenzweiter auf. In den Playoffs stellte sich ihnen Fnatic im Halbfinale in den Weg. Das Best-of-3 war sehr knapp und ging in der letzten Karte bis in die Verlängerung. Das schwedische Team kämpfte bis zum bitteren Ende und war über weite Teile des Matches die stärkere Mannschaft. Für Fnatic war es eine überraschend gute Leistung, da noch vor ein paar Wochen zwei wichtige Spieler das Team verließen. Doch die Leistung der nachfolgenden Spieler war fantastisch. Am Ende war im Halbfinale aber Endstation.

Französisches Team sorgt für Überraschung

Für Überraschung sorgte auch LDLC aus Frankreich. Das französische Team spielte mit in der internationalen Szene großteils unbekannten Spielern und schaffte es als drittes Team aus einer Gruppe mit FaZe, Astralis, North und MIBR. Obwohl sie das erste Spiel gegen FaZe verloren, konnten sie sich zurückkämpfen und besiegten Renegades, North und NRG für den Einzug in die Endrunde. Dort mussten sie gegen den späteren Finalisten Team Liquid spielen und schieden mit 1:2 aus. Doch nach dieser guten Leistung ist Team LDLC das derzeit wohl stärkste französische Team vor Vitality und G2.

Enttäuschendes Ergebnis für NAVI

Für Team Liquid war der Weg in das Finale wohl noch schwieriger als der von Astralis. In der Gruppenphase wurden sie noch Zweiter hinter Fnatic, konnten aber in den Playoffs gegen das überraschend starke Team LDLC und FaZe gewinnen. Beide Spiele gingen in die dritte Runde. Im Finale ging den Amerikaner jedoch die Luft aus. Astralis fertigte sie mit 3:0 im Best-of-5 ab. Insgesamt eine starke Leistung für Liquid, allerdings ist dieses Ergebnis ein weiterer zweiter Platz in einer beachtlichen Serie von zweiten Plätzen in diesem Jahr. Ein Sieg hätte dem Team allerdings sehr gut getan.

Noch weniger nach Plan ist es bei diesem Turnier für NAVI verlaufen. Nach dem zweiten Platz beim London Major und dem Sieg der Blast Pro Series in Kopenhagen, schieden sie ohne einem einzigen Sieg aus dem Turnier aus.