Astralis gewinnt Blast Pro Series Lisbon und Fnatic siegt beim PLG Grand Slam

Thomas
csgo news

Astralis konnte auch das für sie letzte Tournament in diesem Jahr gewinnen. Schon bei den CS:GO Wetten für dieses Turnier waren die Dänen an erster Stelle gesetzt. Obwohl das ungewöhnliche Format der Blast Pro Series Lisbon regelrecht für Überraschungen konzipiert wurde, trotzte Astralis diesen Bedingungen und sicherte sich den Titel. 6.000 Kilometer entfernt in Abu Dhabi ging am Wochenende der PLG Grand Slam zu Ende. Ganze 16 Teams waren anwesend und spielten um den Titel. Doch nur ein kleiner Teil der Mannschaften war im Favoritenkreis. Am Ende setzte sich Fnatic durch.

Spannung bis zum Schluss in Lissabon

Die Zuschauer in Lissabon zählten zu den besten dieses Jahres. Es wurde ordentlich Stimmung gemacht und ihnen wurde in Lissabon eine gewaltige Show geboten. Der Liebling der Anwesenden war eindeutig MIBR. Das brasilianisch-amerikanische Team konnte die ersten zwei Auftaktspiele zwar nicht gewinnen aber mit den Fans im Rücken holten sie sich noch zwei Siege und ein Unentschieden. Am Ende reichte es für Platz 4. Ganz und gar nicht nach Plan verlief es für FaZe Clan, welche nur 2 Punkte mit 2 Unentschieden holen konnten. Sie befanden sich am Ende auf dem vorletzten Platz vor Ninjas in Pyjamas, für die jedes andere anwesende Team einfach zu stark war.

Im Kampf um einen Platz für das große Finale wurde es aber spannend. Natus Vincere, Cloud9 und Astralis – Alle drei hatten Chancen vor der letzten Runde. C9 musste allerdings im letzten Match gegen Astralis gewinnen um in das Finale aufzusteigen. Es war ein sehr knappes Match, welches am Ende mit 16-14 an Astralis ging. Obwohl Natus Vincere insgesamt weniger Runden trotz gleicher Punktzahl im Vergleich zu Cloud9 hatte, waren sie weiter weil C9 das direkte Duell verlor. Cloud9 wählte als Drittplazierter FaZe für das Blast Pro Standoff. FaZe gewann knapp und konnte sich über zusätzliche 20.000$ freuen

Astralis dominiert 2018 und gewinnt 10. Turnier in diesem Jahr

Im Finale konnte Natus Vincere nur die erste Karte gewinnen und verlor die anderen zwei eindeutig, obwohl sie sich extra für Karten im Vorfeld entschieden hatten, die Astralis kaum spielte. Die Dänen waren aber zu gut und holten sich das 10(!) Turnier in diesem Jahr. Der MVP Titel ging an “Magisk” und dadurch gewann auch jeder Teamspieler von Astralis zumindest einmal einen Turnier-MVP Award. Damit ging eines der dominantesten Jahre für ein Team zu Ende. Im nächsten Jahr müssen die anderen Mannschaften den Anschluss an Astralis finden um auch nur annähernd eine Chance auf einen Titelgewinn zu haben.

Fnatic siegt beim chaotischen Turnier in Abu Dhabi

Beim Grand Slam verlief aus organisatorischer Sicht nicht alles nach Plan. Die ersten Matches der Gruppenphase wurden (obwohl geplant) nicht übertragen. Bei den Spielen gab es allerdings wenig Überraschungen, nur der Mitfavorit G2 Esports schwächelte Anfangs. Nicht ganz unerwartet, da die Franzosen laut den eSport Wettanbietern nur auf Rang vier hinter Fnatic, Hellraisers und Tyloo gesetzt waren. In den Playoffs wurde es allerdings interessant. Durch Lospech musste Hellraisers gegen G2 Esport schon im Viertelfinale spielen und sich schließlich geschlagen geben. G2 gewann dann auch das nächste Spiel gegen Sharks Esports und stand im Finale. Auf der anderen Seite des Turnierbaumes überraschte forZe. Die Russen kamen mit Leichtigkeit in das Halbfinale, wo sie gegen Fnatic sehr stark aufzeigten. Im entscheidenden Spiel des Bo3 ging es in eine mehrfache Verlängerung, doch Fnatic war am Ende besser. Auch im Finale überzeugten die Schweden und gewannen den PLG Grand Slam Titel.